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    Geburtsbericht von Heike

 

Fragen über Fragen stürzten auf uns ein, als ich mit unserer Tochter Lina schwanger war. Aber so geht es wohl allen Paaren, die zum ersten Mal Eltern werden. Je näher der Geburtstermin rückte, um so dringender wurde die Frage: "Wie und wo wollte ich überhaupt entbinden?".

Sicherheit für das Kind und mich - das stand auf jeden Fall an erster Stelle. Also musste es ein Krankenhaus sein, in dem für den Fall der Fälle für uns beide eine direkte und optimale Versorgung gewährleistet war - also auch eine Intensivstation für das Baby zur Verfügung stand. Aber dann stellte sich direkt die nächste Frage: "Wie würde das sein, in einem Krankenhaus, unpersönlich mit fremden Ärzten und fremder Hebamme?". Die optimale Lösung für uns war: Höchstmögliche Sicherheit im Krankenhaus und eine Hebamme, die nur für uns da ist, wenn es soweit ist. In dieser Kombination haben wir mit Hilfe von Brigitte eine Geburt erlebt, an die ich trotz all der Anstrengung immer wieder zurückdenke als ein absolut ergreifendes und schönes Erlebnis.

Das Thema Sicherheit spielte für mich dabei wirklich eine große Rolle, aber zum Glück nicht im Sinne von Intensivstation oder ähnlichem. Vielmehr hat das Gefühl der Sicherheit, das ich selber hatte, von der ersten Kontraktion bis zu Linas erstem Schrei, diese Geburt für mich zu einem so schönen Erlebnis gemacht. Dieses sichere Gefühl hatte ich, weil ich wusste, mein Mann und Brigitte würden nicht von meiner Seite weichen.

Als sich zum Abend hin die ersten Wehen einstellten, war klar, dass es eine anstrengende Nacht würde. Ich hatte befürchtet bei der ersten Wehe in Angst zu geraten, aber ich wusste: Ich brauche Brigitte nur anzurufen, uns sie wird kommen. Also legten wir uns erst einmal schlafen. Als mich die häuftger kommenden Wehen nicht mehr schlafen ließen und mir gegen 4 Uhr morgens die Fruchtblase platzte, riefen wir Brigitte an. Sie kam umgehend, untersuchte mich, stellte fest, dass alles in Ordnung war und so tranken wir erst noch eine Tasse Kaffee bevor wir dann ins Krankenhaus fuhren. Sie fuhr voraus und das war gut so, denn sonst wäre mein Mann bestimmt nicht mehr so ruhig gefahren. Im Kreisssaal waren wir dann nur etwa drei Stunden. Auch hier wurde wieder deutlich, wie gut es war, Brigitte als vertraute Person dabei zu haben. Während die Anweisungen der diensthabenden Ärztin in der letzten anstrengenden Phase eigentlich nur an mir vorbei gingen, gaben mir die beruhigenden Worte von Brigitte und natürlich von meinem Mann die Kraft, alles zu geben. Wir drei waren einfach ein gutes Team.

Mittlerweile ist die Geburt schon einige Zeit her, aber noch immer gibt es mir ein sicheres Gefühl, dass ich Brigitte in jeder Situation um Rat fragen kann.

Jeder Frau, die ein Kind erwartet kann ich einfach nur empfehlen, sich diesen Luxus der "eigenen Hebamme" zu leisten. Und dir Brigitte sage ich aus tiefstem Herzen noch einmal "Danke".

 

 

 

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